Beruf Trader?

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Beruf Trader?

Für den Beruf Trader gibt es keinen einheitlichen Ausbildungsgang. Wer sich beruflich mit der Börse beschäftigen möchte, wird mit einer Bankausbildung eher schlecht beraten sein, und steht vor einer Fülle von Informationen. Die Gefahr, sich anfangs mit dem falschen Input zu beschäftigen ist hoch. Literatur, Seminare, Webinar und Workshops sind oft teuer und sollten daher nachweislich sinnvoll und profitabel sein. Leider gibt es in der Branche viele „Blender“, die selbst gar nicht aktiv handeln. Man sollte sich immer über die Beweggründe der Anbieter im Klaren sein – Haben es erfolgreiche Trader nötig, kostenlose Wochenendseminare, gesponsert von mehreren Brokern zu veranstalten oder muss man schlichtweg für hochwertige Inhalte etwas bezahlen?

Eine Fülle an Wissen kann sogar schlecht für einen Trader sein. Während der Wissensstand von Anfängern stetig steigt, fällt er bei Profis tendenziell ab, denn diese kümmern sich meist nur noch um ihre Setups und Sichtweisen. Wissenschaftliche, volkwirtschaftliche Zusammenhänge werden an der Börse oft negiert und es ist noch keiner Universität gelungen, das Marktverhalten ausreichend zu analysieren und vor allem zu prognostizieren. Wir beobachten oft, dass gerade „hoch studierte“ und ausgebildete Händler kaum oder gar nicht im realen Handel bestehen können. Wie in jedem anderen Beruf auch sollte die grundlegende Infrastruktur vor dem Trading vorhanden sein. Dazu zählt auch die Ausstattung des Arbeitsplatzes.

Autor: Christian Stern [1]